Gartenteich winterfest machen ohne Stress und Aufwand

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Person fischt mit einem Kescher gelbes Laub von der Oberfläche eines Gartenteichs, um den Gartenteich winterfest zu machen

Was jetzt schwimmt, sinkt im Winter und fäult. Der Kescher ist im Oktober das wichtigste Werkzeug, um den Gartenteich winterfest zu machen.

Im Sommer ist der Teich der Mittelpunkt des Gartens, im Herbst wird er zur Aufgabe. Laub segelt aufs Wasser, die Seerosenblätter vergilben, und die Fische ziehen sich in die Tiefe zurück. Wer jetzt ein paar Stunden investiert, erspart sich im Frühjahr umgekippte Gewässer und tote Fische. Dieser Beitrag zeigt, wie Sie den Gartenteich winterfest machen, was mit Pumpe, Pflanzen und Fischen geschieht und wie das Eis Luft lässt.

Gartenteich winterfest machen, bevor der Frost kommt

Den richtigen Zeitpunkt zeigt das Thermometer. Liegt die Wassertemperatur dauerhaft unter 10 Grad, beginnen die Arbeiten. Wer wartet, bis der erste Frost die Oberfläche schließt, arbeitet mit tauben Fingern und verzichtet auf die Möglichkeit, Technik rechtzeitig zu entfernen.

Planen Sie einen trockenen Tag im späten Oktober oder im November. Mit einem Kescher, einem Eimer und einer Gartenschere ist das meiste in zwei bis drei Stunden erledigt.

Laub und abgestorbene Pflanzen aus dem Wasser holen

Herabfallendes Laub und welke Pflanzenteile sinken zu Boden und zersetzen sich zu Faulschlamm. Dabei entstehen Faulgase wie Schwefelwasserstoff, die Fischen und Kleinlebewesen unter einer Eisdecke gefährlich werden. Für die Pflege gilt deshalb: Was jetzt schwimmt, wird heute herausgeholt.

Person fischt mit einem Kescher gelbes Laub von der Oberfläche eines Gartenteichs, um den Gartenteich winterfest zu machen
Was jetzt schwimmt, sinkt im Winter und fäult. Der Kescher ist im Oktober das wichtigste Werkzeug, um den Gartenteich winterfest zu machen.

Fischen Sie Laub und Pflanzenreste mit dem Kescher ab. Steht der Teich unter Bäumen, spannen Sie ein Laubnetz über das Wasser und befestigen es straff, damit auch späte Blätter nicht hineinfallen.

Schlamm entfernen, aber nicht übertreiben

Auf dem Teichgrund liegt oft eine Schicht Schlamm. Ist sie dick, entziehen die Zersetzungsprozesse dem Wasser Sauerstoff und liefern Nährstoffe, die im Frühjahr Algen fördern. Schöpfen Sie lose Schlammschichten mit einem Eimer ab oder saugen Sie sie mit einem Teichschlammsauger heraus.

Sehen Sie sich den Schlamm vorher an. Größere Lebewesen wie Libellenlarven, Schnecken und Molche wandern zurück ins Wasser. Der Schlamm selbst eignet sich als Dünger für Beete oder für den Kompost.

Wasserpflanzen und Uferpflanzen zurückschneiden

Schneiden Sie Wasserpflanzen und Uferpflanzen zurück, deren Blätter und Triebe ins Wasser hängen könnten. Bei Seerosen genügt es, vergilbte Blätter zu entfernen. Schilf und Röhricht dünnen Sie nur leicht aus, denn die hohlen Halme leiten bei geschlossener Eisdecke Gase ab.

Nach den ersten Frösten können Sie Teichpflanzen wieder in die tieferen Zonen setzen, sobald sich das Wasser beruhigt hat.

Pumpe und Filter einlagern

Frost kann Pumpen und Schläuche beschädigen. Als Faustregel gilt, die Pumpe zu entfernen, wenn sie weniger als 80 Zentimeter unter der Wasseroberfläche liegt. Schalten Sie sie ab, nehmen Sie sie heraus und lassen Sie sie leerlaufen. Reinigen Sie Pumpe und Filter, damit die Dichtungen nicht austrocknen.

Gereinigte Teichpumpe steht in einem Eimer auf einer Werkbank in der Garage
Gereinigt und frostfrei gelagert startet die Pumpe im Frühjahr ohne Probleme. Die Dichtungen bleiben geschmeidig.

Lagern Sie die Technik frostfrei, etwa in der Garage oder im Schuppen. Frostsichere Tauchpumpen, die tiefer als 80 Zentimeter liegen, können bleiben, sie brauchen vor dem Winter nur eine Reinigung.

Fische im Teich überwintern oder umsiedeln

Die meisten heimischen Fische und robuste Arten wie Goldfische können im Teich bleiben, wenn er mindestens 80 Zentimeter tief ist. Im Herbst ziehen sie sich auf den Grund zurück, wo das Wasser etwa vier Grad warm bleibt. Ab ungefähr acht Grad fallen sie in Winterstarre.

Füttern Sie sie dann nicht mehr. Bei Kälte kann Futter schädlich sein, weil die Verdauung stillsteht. Flache Teiche bieten den Tieren nicht genug Schutz. Hier ist ein Winterquartier im Aquarium mit Pumpe und Filter die bessere Wahl, in einem frostfreien, aber nicht zu warmen Raum.

Eisfreihalter setzen, wenn Sie den Gartenteich winterfest machen

Eine geschlossene Eisdecke schließt Gase ein und stört den Luftaustausch. Ein Eisfreihalter hält eine Stelle offen. Meist ist es ein Ring aus Styropor mit Abdeckung, der mindestens 60 Zentimeter Durchmesser haben sollte. Setzen Sie ihn über die tiefste Stelle, bevor der erste Frost kommt.

Schwimmender Eisfreihalter auf einem Gartenteich mit dünner Eisdecke im Winter
Das kleine Loch im Eis lässt Gase entweichen und Sauerstoff hinein. Für die Fische ist es lebenswichtig.

Bei strengem Frost reicht er allein manchmal nicht, dann helfen ein Teichbelüfter oder ein Teichheizer. Schlagen Sie niemals auf das Eis, denn die Druckwellen schädigen schlafende Fische. Eine Öffnung entsteht schonend mit heißem Wasser aus einem Topf.

Ein Teich, der im Frühjahr klar bleibt

Wer den Teich im Herbst sorgfältig vorbereitet, erlebt im März ein klares Gewässer, in dem die ersten Frösche und Libellenlarven wieder aktiv werden. Mit jedem Winter wächst die Routine, und der Aufwand sinkt. Der Teich dankt es mit einem Frühjahr, das ohne großen Putz beginnt.

Fotos: Textnetz, Generiert mit KI

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